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05 | 02 | 2012
Bürgerinitiative Stade - Altes Land
10.11.2011 - Klimawandel konkret Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. Oktober 2011 um 18:48

Klimawandel konkretKlimawandel konkret

Was bedeutet der Klimawandel für Menschen in armen Ländern?
Zukiswa Millicent Nomwa aus Südafrika und Serafhina Gigira Aupong aus Papua-Neuguinea berichten.

Ist es angesichts der bereits jetzt wahrnehmbaren Auswirkungen des Klimawandels in vielen armen Ländern noch vertretbar, in Stade zwei neue Kohlekraftwerke zu bauen?

Donnerstag, 10.November,
18.45-20.15 Uhr
Pastor-Behrens-Haus,
Ritterstraße 15, 21682 Stade

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „Stade Zukunftsfähig!“ organisiert von:
Informationswerkstatt Eine Welt
Heinrich-Böll-Stiftung
BUND Stade
Oxfam Deutschland
Bürgerinitiative Stade - Altes Land
Aktualisiert ( Mittwoch, 26. Oktober 2011 um 19:05 )
 
Energiewende in Stade muss kommen Drucken E-Mail
Mittwoch, 31. August 2011 um 00:00


Stade zukunfsfähig!

Pressemitteilung der Kampagne "Stade zukunftsfähig!" vom 26.8.2011


Parteienübergreifender Konsens: Energiewende in Stade muss kommen!


Im vollbesetzen Saal fand gestern Abend im Stadeum eine hochkarätige Diskussionsrunde zum Thema "Energiewende in Stade" statt. Neben den beiden Bürgermeisterkandidatinnen Silvia Nieber (SPD) und Kristina Kilian-Klinge (CDU) nahmen Vertreter von CDU, SPD, Grünen, FDP, Wählergemeinschaft Stade sowie der Linken an der Veranstaltung teil, die im Rahmen der neuen Kampagne "Stade zukunftsfähig!" organisiert wurde.

Die Veranstalter freuen sich sehr über die außerordentlich starke Resonanz. Mit über 150 Zuschauern war der Saal voll besetzt.

Aktualisiert ( Donnerstag, 01. September 2011 um 08:15 )
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Stade zukunftsfähig! Drucken E-Mail
Freitag, 19. August 2011 um 10:05


Stade zukunfsfähig!

Gemeinsame Pressemitteilung von den Bürgerinitiativen Stade – Altes Land und Haseldorfer Marsch, BUND Stade, NABU Stade, klima-allianz deutschland und Oxfam Deutschland vom 19.8.2011


Breites Bündnis startet große Kampagne "Stade zukunftsfähig!"


Politik in Stade muss Chancen der Energiewende endlich nutzen und sich von Kohlekraftwerksplanungen verabschieden


Mit der Enthüllung eines von 14 Kampagnen-Großplakaten startet heute in Stade eine große Kampagne, mit der die Initiatoren im Vorfeld der Kommunalwahl die Chancen der Energiewende auf die politische Agenda von Stadt und Landkreis setzen wollen.

Adolf Meyer, Sprecher der Bürgerinitiative Stade – Altes Land, erklärt zum Kampagnenauftakt: "Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsfragen für unsere Region. Durch den Umbau der Energieversorgung eröffnen sich enorme wirtschaftliche Chancen, die in Stade nutzbar gemacht werden müssen. Die Politik muss endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und jetzt den Ausbau Erneuerbarer Energien zum zentralen Thema der Stadtentwicklung machen." Meyer betont die Notwendigkeit eines breiten, öffentlichen Dialogs und der Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Politik, um die Energiewende in der Hansestadt voranzubringen.

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Aus für Kohlekraftwerk in Krefeld - Vorbild für Stade Drucken E-Mail
Freitag, 29. Juli 2011 um 12:46

Bürgerinitiative begrüßt Aus für Kohlekraftwerk in Krefeld

Das Stadtwerke-Konsortium Trianel verzichtet auf das Kohlekraftwerk in Krefeld. Stattdessen soll nun in ein modernes und mit erneuerbaren Energien kompatibles Gaskraftwerk investiert werden, das den Krefelder Chemiepark mit Energie versorgen soll.

Die Bürgerinitiative Stade - Altes Land begrüßt, dass Krefeld nun auf ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk setzt und somit Vorbild für Stade werden sollte. Denn die Chemieanlage in Krefeld kann von der Größe und Struktur mit der Dow-Anlage in Stade verglichen werden. Es zeigt sich somit, dass auch für Stade durchaus andere Optionen als Kohlekraft möglich sind. Der Bau des GuD-Kraftwerks in Krefeld widerlegt auch das immer wieder behauptete Argument, dass Gaskraftwerke nicht wirtschaftlich sind.

 
Ohne Atom und Kohle in die Zukunft Drucken E-Mail
Donnerstag, 16. Juni 2011 um 22:59


Hohmeyeraus Stader Tageblatt vom 17. Juni 2011, von Christian Schmidt, Foto: Christian Schmidt

Ohne Atom und Kohle in die Zukunft
Professor Olav Hohmeyer in Hollern-Twielenfleth

Der geplante Ausstieg aus der Atomenergie und die völlige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen wie Off-Shore-Windkraftwerke ist in den nächsten 20 Jahren möglich, ohne dass noch geplante Kohle- oder Gaskraftwerke gebaut werden müssen. Das hat am Mittwochabend der Flensburger Professor Olav Hohmeyer in Hollern-Twielenfleth erklärt.

Nun ist Hohmeyer, eingeladen von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bürgerinitiative Stade-Altes Land und der Klimaschutzorganisation Oxfam, nicht irgendwer: Als Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) berät er die Regierung Merkel als Fachmann für Energiewirtschaft. Schon 2010 hatte der SRU in einem Thesenpapier formuliert: "Eine sachliche Analyse zeigt (...), dass eine Stromversorgung ohne Kohle und Kernenergie auf der Basis regenerativer Energiequellen möglich ist. Die (...) Neubauplanungen für Kohlekraftwerke", so heißt es dort weiter, "stehen im krassen Gegensatz zu einem klimaverträglichen Energieversorgungssystem." Zwar hat die Bundesregierung nach den Ereignissen von Fukushima bei der Atomenergie eingelenkt und sich auf eine maximale Restlaufzeit der nuklearen Reaktoren bis 2022 festgelegt. Doch gegen den aus Sicht der Klimaschützer gefährlichen Neubau von Kohlemeilern hat Merkel nichts einzuwenden.
Dabei, so SRU-Fachmann Hohmeyer, ist es überhaupt nicht erforderlich, über die bereits begonnenen Neubauten fossil befeuerter Kraftwerke hinaus, neue Vorhaben zu realisieren. Das gelte somit auch für die zwei avisierten Stader Kohlekraftwerke bei der Dow in Bützfleth und der Eon in Bassenfleth.

Weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu regenerativer Energie: "Diesen Kurs können wir sofort einschlagen", betonte Hohmeyer am Mittwochabend im Hollerner Hof. Je nach Laufzeit der bereits in Betrieb oder Bau befindlichen Kohle- und Gaskraftwerke geht Hohmeyer von einer hundertprozentigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien im Jahr 2030 bis 2050 aus, also etwa innerhalb der nächsten 20 bis 40 Jahre.
Einen vorübergehenden Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen nach Abschalten der Atomkraftwerke und bis zur vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energiequellen hatte der Sachverständigenrat eingeräumt.

Als wichtige Schritte beim Übergang in ein neues Energiezeitalter nannte Hohmeyer den Ausbau der Stromübertragungsnetze und der Energiespeicherung. "Höchstspannungsleitungen müssen nicht über Köpfe hinweg geführt werden", meinte Hohmeyer angesichts der vielerorts herrschenden Kritik an den Ausbauplanungen für Überlandleitungen auch in besiedelten Bereichen.

Zwar sei eine flächendeckende Erdverkabelung nicht notwendig. Dennoch sei sie streckenweise sinnvoll, wenn es nicht gelänge, oberirdische Leitungen um bewohnte Bereiche umzuleiten. Eine Erdverkabelung sei aber möglicherweise aus militärischen Gründen angeraten, da Höchstspannungsleitungen zu den "Hauptschlagadern" unserer Zivilisation zählten. Für die kostspieligere unterirdische Verkabelung sollten deshalb vielleicht Mittel aus dem Verteidigungshaushalt eingesetzt werden.

Als Speicher für den nicht konstant zu produzierenden Naturstrom aus Wind und Sonne bieten sich aus Sicht des Energie-Ökonomen Hohmeyer mehrstufige Wasserkraft-Stauwerke in Norwegen an. Sie könnten als Puffer für saisonale Über- oder Unterproduktionen von Strom in Deutschland dienen. Entsprechende Angebote bereite das norwegische Energie-Unternehmen Statkraft vor.


 

Aktualisiert ( Donnerstag, 16. Juni 2011 um 23:10 )
 
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