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08 | 09 | 2010
Bürgerinitiative Stade - Altes Land
GdF Suez gibt auf !!! Drucken E-Mail
Montag, 01. Februar 2010 um 14:59

GdF Suez gibt auf ! Das Energieunternehmen GdF Suez, vormals Electrabel, wird in Stade kein Kohlekraftwerk bauen.

GdF Suez hat in einem Brief an den Stader Bürgermeister bekannt gegeben, dass es seine Pläne für ein Kohlekraftwerk in Stade zurückzieht.

GDF-Suez nennt drei wesentliche Gründe für diese Entscheidung:

1. Die Unsicherheiten, die sich aus dem Schallrahmenplan ergeben, der notwendig wurde, nachdem das OVG Lüneburg dem Eilantrag Normenkontrollklage der BI Bützfleth stattgab.

2. Die nahezu unlösbaren Probleme für die wasserrechtliche Genehmigung hinsichtlich der geplanten Einleitung des Kühlwassers in die Elbe und die daraus entstehende Problematik mit der geschützen Heringsart "Finte".

3. Die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die möglichen Laufzeitverlängerungen für Kernkraftwerke.

Die Bürgerinitiative Stade – Altes Land begrüßt die Entscheidung von GdF Suez, vormals Electrabel, ihre Pläne zum Bau eines Kohlekraftwerks in Stade-Bützfleth aufzugeben.

Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger von Stade und Umgebung, für unsere Umwelt und auch für unser Klima. Den Bürgern bleibt neben der Lärmbelästigung die Emission von u.a. jährlich ca. 500 kg hochgiftigem Quecksilber und 200 t Feinstaub erspart, und die Atmosphäre wird mit 4,5 Millionen Tonnen CO2 weniger pro Jahr belastet.

Die Bürgerinitiative Stade – Altes Land weist aber darauf hin, dass hier keineswegs die ökologische Vernunft oder gar die Verantwortung gegenüber dem Wohl von Mensch und Natur gesiegt hat. Die Entscheidung ist letztlich nur die Konsequenz eines Schallrahmenplans, der schlicht kein Kraftwerk zulässt und somit die Folge der erfolgreichen Klage der Bützflether Bürgerinitiative.
Aktualisiert ( Dienstag, 02. Februar 2010 um 09:32 )
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Brunsbüttel sagt 4.900 mal Nein zu neuem Kohlekraftwerk Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Januar 2010 um 10:27
von Die Klima-Allianz vom 18.01.2010

Brunsbüttel sagt 4.900 mal Nein zu neuem Kohlekraftwerk / Experten zeigen auf: SüdWestStrom-Kohle-Pläne verstoßen gegen geltendes Recht

Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel soll gegen den Willen tausender Bürgerinnen und Bürger Deutschlands größtes Kohlekraftwerk errichtet werden / 4.900 Menschen haben sich im Genehmigungsverfahren gegen das Klimakillerkraftwerk ausgesprochen / Umweltverbände zeigen massive Verstöße gegen zahlreiche Umwelt- und Gesundheitsschutzvorgaben auf.

Brunsbüttel, 18. Januar 2010. Zu Beginn des heutigen Erörterungstermins protestierte eine breite Koalition aus betroffenen Bürgern, Umweltaktivisten, Kirchenvertretern und der Klima-Allianz gegen die Pläne des Stadtwerke-Konsortiums SüdWestStrom (SWS), am Standort Brunsbüttel zwei Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von insgesamt 1.800 Megawatt zu bauen. Mit Gift-Fässern, die den enormen Ausstoß an Schadstoffen symbolisch zeigten, machte das breite Bündnis auf die drohende Umwelt-, Gesundheits- und Klimabelastung des von SWS geplanten Kohlekraftwerks aufmerksam. Insgesamt sollen an der Unterelbe in den nächsten Jahren vier Kohlekraftwerksblöcke mit einer elektrischen Gesamtleistung von 3.200 Megawatt errichtet werden.
Aktualisiert ( Dienstag, 19. Januar 2010 um 10:33 )
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Kohlekraftwerke sind Auslaufmodelle Drucken E-Mail
Freitag, 11. Dezember 2009 um 09:00

Gute Nachrichten kurz vor Weihnachten: Die Bauvorhaben für die Kohlekraftwerke Mainz und Dörpen sind beendet. Gegen beide Projekte regte sich heftiger Widerstand in der Bevölkerung. Offiziell sind Finanzierung und Wirtschaftlichkeit der Kohlekraftwerke der Grund für das Aus. Damit reihen sich Dörpen und Mainz in die mittlerweile lange Reihe gescheiterter bzw. aufgegebener Kohlekraftwerksplanungen dieses Jahr ein: Berlin, Emden, Datteln, ...

Offensichtlich macht sich langsam aber sicher die Erkenntnis breit, dass Kohlekraftwerke nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern auch ökonomisch unsinnig sind.

Wann begreifen es endlich E.on, GdF Suez und Dow ? Wann begreifen es endlich die Stader Politiker von CDU, SPD und FDP ?

Und nun hat auch noch Dong bekanntgegeben ihr Kohlekraftwerkvorhaben in Lubmin zu den Akten zu legen. Drei gestoppte Kohlekraftwerke in einer Woche !!! Wann folgt Stade ???



Aktualisiert ( Freitag, 11. Dezember 2009 um 17:22 )
 
Schönen Weihnachts(g)ruß aus Stade Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 09:06

weihnachtskarteAuch dieses Jahr gibt es wieder eine Weihnachtspostkarte der BI.

Sie wurde bereits letzten Samstag im Rahmen des Informationsstands zum Klimaaktionstag in der Stader Innenstadt verteilt. Sie ist aber auch in verschiedenen Stader Geschäften, z.B. im Stattladen, erhältlich.

 
Erneuerbare Energien für Stade Drucken E-Mail
Montag, 07. Dezember 2009 um 08:02

Auf dem letzten öffentlichen Treffen der BI in diesem Jahr am 26. November wurde Bilanz gezogen über ein insgesamt sehr ereignisreiches Jahr. Mehrere Dutzend Gespräche mit Politik, Industrie und Verbänden, Teilnahme an Demonstrationen, Organisation von Fachvorträgen und vieles mehr hat es in 2009 gegeben.

Im Ausblick für 2010 wird die BI noch stärker auf eine zukunftweisenede Ausrichtung der Stadt und des Kreises Stade drängen und hierfür Wege aufzeigen. "Erneuerbare Energien für Stade!" wird das zukünftige Motto sein.

Martin Krumm zeigte während des Treffens auf, dass jeder Einzelne auch durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter seinen Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Deutschland leisten kann. Mehr Informationen wird es hierzu in Kürze auf unseren Internetseiten geben.

Stefan Kruijer präsentierte eine aktuelle Studie des Prognos-Instituts mit dem Titel "Vom Ziel her denken". Diese Studie zeigt auf, dass eine Umgestaltung Deutschlands bis zum Jahr 2050 mit einer Reduzierung der CO2-Emission von 95% gelingen kann.
pdf Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden.

Henrik Althaus, Lehrer an der Jobelmann-Schule in Stade, präsentierte die Ergebnisse eines Projekts im Physik-Unterricht einer 11. Klasse, das sich mit der Funktionsweise von Kohlekraftwerken, dem Wirkungsgrad und der Kraft-Wärme-Kopplung beschäftigte.
pdf Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden.
Aktualisiert ( Montag, 07. Dezember 2009 um 14:58 )
 
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