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Montag, 15. Juni 2009 um 10:47 |
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 Nachdem die Stadt Stade erfolgreich den Titel "Hansestadt" erringen konnte, droht uns nun aber noch ein weiterer weniger ruhmreicher Titel: "Kohlestadt Stade"
Auch wenn mittlerweile ein Sieg gegen das geplante Kohlekraftwerk der Firma GdF Suez (ehemals Electrabel) errungen werden konnte und GdF Suez seine Planungen am Standort Stade aufgegeben hat, so droht doch weiterhin der Bau von zwei Kohlekraftwerken in Stade. Und auch wenn gewisse Stader Politiker immer wieder versuchen die Bürger glauben zu lassen, dass es am Ende doch nur ein Kohlekraftwerk in Stade geben wird, die Wirklichkeit sieht leider anders aus: für beide geplanten Kohlekraftwerke (Dow und E.on) werden nun von der Stadt Stade vorhabenbezogene Bebauungspläne aufgestellt. Der Stader Stadtrat (mit Ausnahme der Fraktion der Grünen) und der Bürgermeister unternehmen NICHTS, um den Bau der Kraftwerke zu verhindern. Ganz im Gegenteil, man macht alles, um den Energieversorgern nicht die geringsten Schwierigkeiten zu bereiten und somit den Aufstieg Stades in die Kohle-Champions League sicherzustellen. Denn mit letztlich insgesamt 1900 MW installierter Leistung wäre Stade schlagartig eine der führenden "Kohlestädte" Deutschlands.
Wir haben daher eine Kampagne "Kohlestadt Stade ?" gestartet, um darauf hinzuweisen, dass Stade droht neuer Kohlenpott zu werden. Die Kampagne wird durch Postkarten unterstützt, die wir im Rahmen unserer Infostände und BI-Treffen verteilen. Auch gibt es dazu passende T-Shirts. Die T-Shirts werden zum Selbstkostenpreis abgegeben. Sind Sie an einem T-Shirt interessiert? Schreiben Sie uns (über Kontakt).
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Aktualisiert ( Montag, 12. April 2010 um 08:27 )
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